1. Gezählt werden ausschließlich so genannte Wertungsspiele. Ein Wertungsspiel muss vor dem ersten Abschlag bei den Flight Partnern angesagt werden. Ein Flight sollte aus mindestens 3 Spielern bestehen und es sollten mindestens ein weiteres Clubmitglieder anwesend sein, bzw. im Flight mitspielen. Es müssen nicht zwingend alle Spieler dieses Flights an diesem Tag ein Wertungsspiel absolvieren. Die Scorekarte eines Wertungsspiels muss mit Datum und vollständigen Namen versehen werden.

  2. Das Spiel beruht auf dem ehrlichen Bemühen jedes einzelnen Spielers, Rücksicht auf andere Spieler zu nehmen und nach den Regeln des SGDD e.V. zu spielen. Alle Spieler sollten sich diszipliniert verhalten und jederzeit Höflichkeit und Sportsgeist erkennen lassen, gleichgültig, wie ehrgeizig sie sein mögen. Im Folgenden sind einige Punkte dieser Regeln zusammengefasst. Dies ersetzt allerdings nicht die Lektüre der kompletten Regeln des Dachverbands.

  3. Probeschläge: Jeder Spieler hat bei seinem Versuch 2 Probeschläge. Dies gilt auch im Abschlagsbereich mit der Einschränkung „ohne Bodenberührung“. Beim ersten Verstoß gibt es eine Verwarnung ab dem 2ten Verstoß einen Strafschlag.                 

  4. Landet der Ball in unspielbarem Gelände (sehr hohes Gras, Gebüsch, nahe am Hindernis) kann der Ball als unspielbar erklärt werden. Der Ball muss dann in einem Abstand von maximal 2 Schlägerlängen versetzt werden. Alternativ kann der Schlag vom Ursprungspunkt wiederholt werden. In beiden Fällen ist ein zusätzlicher Strafschlag zu notieren.

  5. Landet der Ball im Wasserhindernis bzw. Aus muss der Schlag wiederholt werden, auch wenn der Ball am Rand schwimmt und mit 2 Schlägerlängen wieder ins Spiel gebracht werden könnte. Es ist ein zusätzlicher Strafschlag zu notieren. Das Aus beginnt dort, wo das Gelände des Platzes endet, konkret: – an Loch 3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,17 Axtbach, Schlossgraben, Kreuzteich und Fischteich – an Loch 12, 13 und 18 links ab dem Maschendrahtzaun.

  6. Auf dem Fairway oder dem Grün der eigenen Bahn darf der Ball vor einem Schlag straffrei um maximal 15 cm versetzt werden. Dabei darf der Ball nicht näher zur Fahne hingelegt werden.

  7. Landet der Ball auf dem Grün (Bereich nahe der Fahne) eines benachbarten Lochs, so muss er aus diesem Bereich versetzt werden, ohne näher an die Fahne des eigenen Lochs zu gelangen. Notfalls muss ein Zurücksetzen des Balles in Kauf genommen werden. Dabei wird kein zusätzlicher Schlag gezählt.

  8. Die maximale Schlagzahl pro Loch beträgt 10 Schläge.

  9. Es muss nicht zwingend immer derjenige als nächster schlagen, dessen Ball am weitesten von der Fahne weg liegt. Die Spieler eines Flights klären die Reihenfolge unter sich. Es darf auch parallel gespielt werden.

  10. Die Spieler kontrollieren sich gegenseitig zur korrekten Zählung der Schläge. Maßnahmen zur fehlerfreien Zählung sind: – gegenseitiges Zählen (Beispiel 3er Flight:  Spieler 1 zählt die Schläge von Spieler 2, Spieler 2 von Spieler 3 und Spieler 3 von Spieler 1) – lautes Ansagen des Schlages vor Ausführung.

  11. Rote Pfosten steht auf den Bahnen 3,6,8,15 und 18. Diese Pfosten sind gemäß den üblichen SGDD-Regeln bahnseitig zu umspielen.

  12. Jegliche Gefährdung anderer Personen auf der Anlage ist unbedingt zu vermeiden. Die Sicherheit aller hat höchste Priorität. Seien Sie höflich und vermeiden Sie alles, was Ihre Mitspieler beim Spiel stören könnte.